Ehrenamtliche Sprachmittler gesucht

Aktuell sind Ehrenamtliche in den Sprachen Englisch, Persisch, Arabisch, Punjabi, Hindi, Urdu, Kurdisch, Polnisch, Russisch, Ukrainisch, Litauisch, Vietnamesisch, Chinesisch, Amharisch, Türkisch, Spanisch und Ungarisch tätig. Für Rumänisch, Bulgarisch, Serbisch, Kroatisch und Französisch sind aktuell noch keine Sprachmittler verfügbar und daher besonders gefragt. „Der Pool lebt von Angebot und Nachfrage. Je mehr Sprachmittler sich mit ihren fremdsprachlichen Kenntnissen zur Verfügung stellen, desto gezielter und umfassender können wir unsere Leistungen anbieten“, erklärt Dimitri Vodolaski vom „ZuSpruch“ Team des Sprachmittlerpools im bfz in Erlangen. Der Aufruf geht daher an alle, deren Muttersprache oder Zweitsprache eine Fremdsprache ist und die gute Deutschkenntnisse besitzen, mindestens Sprachniveau B1.

 

Teilnahme und weitere Informationen

Interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Stadt und Landkreis, die sich als Sprachmittler engagieren möchten, erhalten im Rahmen des Projekts „ZuSpruch“ Unterstützung: Sprachmittlertraining, Fortbildungen zu Interkultureller Kompetenz oder zum Umgang mit bestimmten Zielgruppen und Beratung zu Themen wie Sprache und Integration. Jeder Einsatz wird mit einer Aufwandsentschädigung vergütet. Interessierte können sich direkt mit dem „ZuSpruch“ Team vom bfz telefonisch unter 09131/ 805463 oder per E-Mail an zuspruch-n@bfz.de in Verbindung setzen.


Angebot für Vereine, Behörden und weitere lokale Institutionen

Die Nachfrage an verlässlichen, neutralen und zuverlässigen Sprachmittlern ist ungebrochen. Sie bieten eine starke Entlastung sowohl für Institutionen mit Dolmetscherbedarf, als auch für die nicht-deutschsprachigen Bürgerinnen und Bürger selbst. Über den ehrenamtlichen Sprachmittlerpool können Dienststellen aus Stadt und Landkreis, weitere lokale Behörden, Verbände, Vereine und andere Organisationen aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich Unterstützung bei der Überwindung von Sprachbarrieren anfordern: „Uns erreichen immer wieder Anfragen von Schulen und Kindergärten, die beispielsweise Entwicklungsgespräche mit Eltern führen und dabei an sprachliche Grenzen stoßen“, berichten Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte, Cornelia Schmidt, und Integrationslotsin, Susanne Schön, des Landkreises Erlangen-Höchstadt. Auch bei ehrenamtlichen Helfern sei Übersetzungshilfe im Rahmen von Arztgesprächen gefragt.

 

Die bfz gGmbH als Kooperationspartner

Die Berufliche Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) gemeinnützige GmbH ist einer der führenden Anbieter für Bildung, Beratung und Integration in Bayern. Das bfz entwickelt Konzepte für passgenaue Qualifizierungen, die auch soziale Kompetenzen und Teamfähigkeit berücksichtigen. Hinzu kommt eine Vielzahl an begleitenden, unterstützenden und vermittelnden Leistungen. Das bfz ist an 23 Standorten in Bayern mit rund 150 Außenstellen präsent. Aktuelle Informationen aus dem bfz Nürnberg sind unter n.bfz.de verfügbar.